Thomas Schütte

Bücher  

 

Seit 2004 bringt der Düsseldorfer Künstler Thomas Schütte jedes Jahr ein Buch heraus. Es sind keine gewöhnlichen Bücher, sondern aberwitzige Verbindungen von Text und Bild, mit unerhörtem Aufwand hergestellte Druckgrafiken. Das Museum Ludwig hat alle bisher erschienenen Bände erworben und stellt sie nun in der Reihe "Grafische Sammlung / Museum Ludwig" vor. Nina Gülicher fährt in die Welt von Schütte's Büchern ein und beschreibt den ganzen Reichtum der Technik.

 

Thomas Schütte

Bücher

Grafische Sammlung, Band 5

Hrsg. von Julia Friedrich und  Museum Ludwig, Köln

Deutsch

20 Seiten

12 Abbildungen

H 23 cm / B 16,8 cm

Broschur

978-3-9812714-0-9

9,80 €

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Carroll Dunham

Arbeiten auf Papier  

 

Eine Linie wird vorwitzig, unanständig und ganz schön gemein: Carroll Dunhams Zeichnungen sehen manchmal aus wie Kritzeleien von Hochpubertären. Doch das ist nur ihre halbe Wahrheit. Denn so zotig Dunhams Zeichenlinie ist, so streng bleibt sie doch innerhalb der gesetzten Grenzen und Gesetze. Seine reflektierte Form zeigt sich besonders deutlich an seinen Arbeiten auf Holz oder mit Furnier. Die seltsamen Abenteuer eines Mannes mit Zylinder schließlich weisen Dunham als einen Künstler aus, der vom Abstrakten Expressionismus ebenso viel gelernt hat wie vom Comic, ja bei dem beides kinderleicht zusammengeht.

 

Carroll Dunham

Arbeiten auf Papier

Grafische Sammlung, Band 6

Hrsg. von Julia Friedrich und Museum Ludwig, Köln 

Deutsch

16 Seiten

12 Abbildungen

H 23 cm / B 16,8 cm

Broschur 

978-3-9812714-5-4

9,80 €


Sigmar Polke

Editionen 

 

Sigmar Polkes Editionen sind keine Nebenwerke. In ihnen werden die reproduktiven Techniken sichtbar, die auch die Gemälde immer wieder aufgreifen: Druck samt Rasterung, Fotografie und Fotokopie. Die Editionen bieten also das buchstäblich, was die Malerei immer nur übersetzt. Aber sie übersetzen auch selbst Gemaltes oder nehmen es vorweg. Die Editionen sind ein ganz wichtiges Element in Polkes Auseinandersetzung mit der repräsentierten und vervielfältigten Welt. Ulli Seegers zeigt den ganzen Reichtum dieser Arbeit und die Lust am Bildermachen, die sie antreibt.

 

Sigmar Polke

Editionen

Grafische Sammlung, Band 7

Hrsg. Julia Friedrich und Museum Ludwig, Köln 

Deutsch

32 Seiten

46 Abbildungen

H 23 cm / B 16,8 cm

978-3-9812714-6-1

9,80 €

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Lucy McKenzie

Editionen 

 

Lucy McKenzie bricht mit den ungeschriebenen Gesetzen der Avantgarde. Sie setzt sich nicht zwanghaft von der Tradition ab, sondern erkennt deren Qualität an. Sie proklamiert keine reine Kunst, sondern nennt sich eine Handwerkerin. Und sie kultiviert nicht ihre Individualität, sondern liebt es, im Team zu spielen. Auf diese unverkrampfte Weise sind ungewöhnliche Editionen –Poster, Plattencover, Schals u.a. – entstanden, die der Band in farbigen Abbildungen dokumentiert. Begleitet werden diese von einem Essay, den eine der besten Kennerinnen McKenzies verfasst hat.

 

Lucy McKenzie

Editionen

Grafische Sammlung, Band 10

Hrsg. von Museum Ludwig, Köln 

Deutsch

16 Seiten

15 Abbildungen

H 23 cm / B 16,8 cm

978-3-942680-03-5

9,80 €

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Louise Bourgeois:

The Fragile

 

Kerstin Stremmel unterzieht „The Fragile“, ein grafisches Alterswerk der Louise Bourgeois, einer eindringlichen Analyse. Die Figuren des Weiblichen und des Mütterlichen begegnen sich mit der der Spinne. Gesponnen wird hier an einem Netz von Bezügen, einem, wenn auch zerbrechlichen Zuhause – nicht für die Künstlerin, sondern für uns. Die auf Leinen gedruckten, farbigen Zeichnungen schließen unmittelbar an das skulpturale Werk von Bourgeois an. Sie verbinden eine berührende Verletzlichkeit mit einer beeindruckenden Souveränität des Ausdrucks und der Haltung.

 

Louise Bourgeois

The Fragile

Grafische Sammlung, Band 8

Hrsg. von Julia Friedrich und Museum Ludwig, Köln

Deutsch

16 Seiten

35 Abbildungen

H 23 cm / B 16,8 cm

Broschur

978-3-9812714-9-2

9,80 €

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Carl Ostendarp:

The

 

ZIP! PLING! POP! KKKCHK! GROWWR! Die Geschichte haben wir noch im Ohr. Der unvergessliche Don Martin erzählte sie in Mad. Carl Ostendarps Zeichnungen reduzieren sie auf ihren Kern – den komischen Krach. Bei der Gelegenheit gibt der Künstler Wörtern und simplen Gestalten viel Hintersinn mit auf den Weg. Ostendarp ist ein Fan, aber ein denkender Fan. Er kennt die Geschichte der Werbegrafik ebensogut wie die der Kunst, ist aber deshalb noch kein Kunstgeschichts-, sondern eher ein Geschichtenkünstler. Katy Siegel wirbt leidenschaftlich dafür, auf seinen minimalistischen Werken nicht bloß Formen, sondern Inhalte zu erkennen, Nachrichten aus einem lauten Leben.

 

Carl Ostendarp

The

Grafische Sammlung, Band 12

Hrsg. Julia Friedrich und Museum Ludwig, Köln 

Englisch, Deutsch

16 Seiten

35 Abbildungen

H 23 cm / B 16,8 cm

Broschur

978-3-942680-09-7

9,80 €

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Kriwet

Senkrechte Texte

 

Die lesbare Welt haben viele Künstler abgebildet. Ferdinand Kriwet hat sie beschrieben – im doppelten Sinn des Wortes. Er hat uns in den Wald aus Zeichen geführt, von dem Charles Baudelaire gesprochen hat. Vor allem aber hat er seine eigenen Zeichen in und auf die Welt geschrieben, und zwar auf die komischste und intelligenteste Weise. Da verführen und bekennen Aufkleber, Plakate und Leuchtschriften, da strömen die Signale und schreien die Schilder. Aber Vorsicht, wer Kriwets brillant gestalteten Zeichen folgt, gerät allzu leicht aufs Glatteis. Ute Bongartz zeigt, dass seine Buttons und Signs ihren Ursprung in der Konkreten Poesie haben und trotz ihrer verblüffenden Bildsprache im Grunde Dichtung sind, visuelle Poesie.

 

Kriwet

Senkrechte Texte

Grafische Sammlung, Band 13

Hrsg. von Julia Friedrich und Museum Ludwig, Köln

Deutsch

16 Seiten

37 Abbildungen

H 23 cm / B 16,5 cm

Broschur

978-3-942680-19-6

9,80 €

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Henri Matisse

Grafische Meditationen

 

Dieser Katalog feiert einige spektakuläre Schenkungen und Dauerleihgaben aus dem Spätwerk des Meisters. Tuschfederzeichnungen wie Stillleben für Max Pellequer o-der Modell im Spiegel zeigen Matisse auf dem Zenit seiner grafischen Kunst. Unbe-irrt von den Katastrophen der Zeit und seinem Krebsleiden, gelingen ihm ebenso hei-tere wie souveräne Werke. David Rhodes arbeitet in seinem brillanten Essay heraus, dass das Zeichnen für Matisse zu einem völlig eigenständigen Medium geworden ist. Der Künstler entwickelt seine Zeichnung aus den Modulationen des Strichs, aus dem Weiß des Papiers, vor allem aber aus seinem spontanen Denken und Empfinden. So scheint er denen, die ihn beim Zeichnen beobachten dürfen, wie in eine Trance versunken.

 

Henri Matisse

Grafische Meditationen

Grafische Sammlung, Band 14

Hrsg. von Julia Friedrich und Museum Ludwig, Köln

Deutsch

16 Seiten

37 Abbildungen

H 23 cm / B 16 cm 

Broschur

978-3-942680-23-3

9,80 €

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Charlotte Posenenske

Spachtel-, Streifen- und Spritzbilder

 

In ihrer kurzen, allzu kurzen Karriere als Künstlerin hat Charlotte Posenenske wegweisende Skulpturen geschaffen. Ihre Drehflügel faszinieren als eine Art politischer Minimalismus. Sie befinden sich auf der Grenze zwischen Kunst und Gesellschaft – nach beiden Seiten offen. Noch wenig bekannt ist, dass die Künstlerin solche herausragenden Installationen von Anfang an mit grafischen Werken begleitet hat. Auch bei ihnen setzt sie industrienahe Verfahren (hier Klebstreifen und Spritzpistole) ein, auch mit ihnen erzielt sie plastische Wirkungen. Grafisches und skulpturales Werk gehören zusammen. Beide werden in unserem Heft von einem kompetenten Essay und mit etlichen Farbabbildungen vorgestellt. Eine ideale Einführung.

 

Charlotte Posenenske

Spachtel-, Streifen- und Spritzbilder

Grafische Sammlung, Band 15

Hrsg. von Julia Friedrich und Museum Ludwig, Köln

Deutsch

16 Seiten

11 Abbildungen

H 23 cm / B 16 cm

Broschur

978-3-942680-49-3

9,80 €

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