Weiße Ritter

 

Der Kinospielfim der Autorenfilmer Markus Mischkowski und Kai Maria Steinkühler, ist die Episode 8 des Kölner Westensd-Zyklus.

In der Schwarz-Weiß-Roadmovie-Komödie, die von Köln durch die Eifel und Belgien führt, werden die beiden langzeitmüßigen Freunde Mike und Alfred (gespielt von den Regisseuren) von ihrem alten Kumpel Rasto (Jens Claßen) als Mitarbeiter seines neuen Kurierdienstes rekrutiert und sollen wichtige Unterlagen „diskret“ nach Luxemburg bringen.

Als Rasto jedoch, gecoacht von einer charmanten Consulterin (Claudia Basrawi) neue Personalführungsmethoden einführt und Alfred sich in die eigenwillige Tramperin Anja (Steffi Gosejohann) verliebt, gerät das Pilotprojekt schnell zu einem unwägbaren Unterfangen.

 

Weiße Ritter

mit Steffi Gosejohann, Kai Maria Steinkühler, Markus Mischkowski, Claudia Basrawi, Jens Claßen

Regie von Markus Mischkowski, Kai Maria Steinkühler

produziert von Markus Mischkowski/Westendfilme

Deutsch (Untertitel: Englisch, Französisch)

DVD

98 min

Extras: Booklet mit 24 Seiten, Kurzfilm Wellenreiter (D 2010), Audiokommentar der Regisseure

978-3-946770-38-1

 

Erscheint am 22.10.2018!

14,90 €

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after youtube

Gespräche, Portraits, Texte zum

Musikvideo nach dem Internet

 

Um 2005 herum, mit dem Auftauchen von Facebook und YouTube, wurden allmählich Künstlerpersönlichkeiten sichtbar, die sich mühelos in ganz unterschiedlichen künstlerischen Registern bewegen können, in einem Feld zwischen Bildender Kunst, Musik, Netzkunst, Performance, Popkultur und ausgestattet mit einem kritischen Bewusstsein im Umgang mit der Bildwelt des Internet.

Dieser Band stellt eine erste umfassende Würdigung der Künstler und eine eingehende ästhetische Analyse jener Entwicklung dar, die vordergründig mit dem Modebegri „Post-Internet Art“ assoziiert wird, aber in der Tat ein weitaus komplexeres Feld der Bild- und Musikproduktion bezeichnet. Anhand von ausgewählten Einzelporträts und einer Reihe thematischer Essays wird dieses Feld erstmals in einem größeren Rahmen abgesteckt und inhaltlich zu bündeln versucht.

Ed Atkins, Jens Balzer, Esther Buss, Cyriak, Max Dax, Sonja Eismann, Daniel Franke, Michael Girke, Kerstin Grether, Adam Harper, Christian Höller, Vika Kirchenbauer, Daniel Kothenschulte, Florian Krautkrämer, Ann Kristin Kreisel, Parag K. Mital, Carsten Nicolai, Jessica Nitsche, Mary Ocher, Mario Pfeifer, Oliver Pietsch, Hannah Pilarczyk, Pleix, Pussykrew, Jon Rafman, Bert Rebhandl, Simon Reynolds, Georg Seeßlen, Susanne Steinmassl, Martin Sulzer, Vera Tollmann, Sven von Reden, Klaus Walter, Jan St. Werner, Zeitguised.

 

after youtube

Gespräche, Portraits, Texte zum

Musikvideos nach dem Internet 

Hrsg. von Lars Henrik Gass, 

Christian Höller und Jessica Manstetten

Deutsch

208 Seiten

zahlreiche Abbildungen

H 23 cm / B 16,5 cm

Broschur 

978-3-946770-27-5

19,80 €

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Lars Henrik Gass

Film und Kunst nach dem Kino

 

 - Aktualisierte und erweiterte Neuausgabe -

 

Der Film kommt dem Kino abhanden, das als Massenmedium allmählich verschwindet. Kino hat eine eigenständige gesellschaftliche Wahrnehmungsform hervorgebracht, die den Film von den Künsten unterschied. Das ist der Befund von Lars Henrik Gass’ so thesenfreudiger wie kenntnisreicher Streitschrift, die nun endlich in einer aktualisierten und deutlich erweiterten Neuausgabe erscheint. Gass hat ein parteiisches, auch polemisches Buch über den Niedergang des Kinos geschrieben. Er beschreibt die Bedingungen, unter denen Film heute als Kunstform entsteht und sichtbar wird. Zur Sprache kommen dabei viele Filme und Installationen (von Cyprien Gaillard, Douglas Gordon, Christian Marclay, Jesse McLean, Jon Rafman, Julian Rosefeldt, Steven Spielberg, Andy Warhol u.a.), historische Erscheinungsformen des Films (Expanded Cinema, Experimentalfilm, Found Footage, Installationen, Musikvideo usw.), vor allem aber die Frage nach der institutionellen, medialen oder systemischen Logik von Filmförderung, Internet oder Kunstbetrieb. Gass analysiert die gesellschaftlichen und ökonomischen Bedingungen einer postkinematografischen Gegenwart anhand von Fernsehen, DVD, Internet, Filmfestivals, Ausstellungen oder Museen. Mehr als alles andere aber ist Film und Kunst nach dem Kino ein Manifest für eine Wahrnehmungsform: Vielleicht lässt sich das Kino erst im Moment seines Verschwindens wirklich verstehen. Und vielleicht haben wir die Lehre und die Kritik des Kinos nie dringender gebraucht als heute.

 

Lars Henrik Gass

Film und Kunst nach dem Kino

Deutsch

160 Seiten

2 Abbildungen

H 18,5 cm / B 13 cm

Broschur mir Siebdruck

978-3-946770-17-6

14,80 €

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Dirk Hohnsträter

AUTORSCHAFT IM SPIELFILM -

Figuren, Schreibszenen, Unzuverlässigkeiten

 

Ohne sie gäbe es auf der Leinwand keine packenden Geschichten und keine brillanten Dialoge. Und doch sind Drehbuchautoren die großen Unbekannten der Filmbranche. Umso erstaunlicher, dass seit den 1910er Jahren kein Jahrzehnt der Filmgeschichte verging, in dem sie nicht als Figuren in Spielfilmen aufgetaucht wa¨ren. Von Humphrey Bogart über Jack Nicholson bis zu Anthony Hopkins reicht die Liste der Stars, die Drehbuchautoren verkörpert haben. Nicholas Cage spielte sogar gleich drei – in zwei Filmen. Wie werden Person und Tätigkeit des Drehbuchautors in Spielfilmen dargestellt? Welcher Visualisierungsstategien und Erzählweisen bedienen sich die Autoren, wenn sie sich im Film selber spiegeln?

Und welche Konsequenzen hat die Selbstthematisierung des Schreibens für Struktur und Wirkung der Filme?

Drehbuchautorenfilme sind Metafilme, die im Film etwas über Filme verraten. Sie erzählen von den nicht selten schwierigen Produktionsbedingungen, unter denen Autoren beispielsweise in Hollywood arbeiten. Sie zeigen aber auch die kreativen Prozesse der Schreibarbeit: Wie wird geschrieben? Womit, mit wem und wo? Helfen Stimulanzien? Oder Drehbuchkurse? Nicht zuletzt können Drehbuchautorenfilme ihre eigene Fiktionalität und Gemachtheit aus- stellen. Wir sehen einen Autor, der einen Film schreibt, der der Film ist, den wir sehen und dessen Handlung sich plötzlich verselbständigt. Durch Techniken des unzuverlässigen Erzählens lösen Drehbuchautorenfilme sowohl ästhetische Verunsicherungen als auch besonders intensive Rezeptionserlebnisse aus.

In diesem Buch wird die Darstellung von Drehbuchautoren in Spielfilmen erstmals umfassend erschlossen, von der Stummfilmzeit bis zur Gegenwart. Zum Korpus zählen Klassiker wie Billy Wilders SUNSET BOULEVARD und Spike Jonze‘ AD-APTATION sowie Filme von Pedro Almodo´var, Woody Allen, Robert Altman, Joel Coen, Julien Duvivier, Jean-Luc Godard, Elia Kazan, Lars von Trier, Wim Wenders und über fünfzig anderen.

 

Dirk Hohnsträter

AUTORSCHAFT IM SPIELFILM -

Figuren, Schreibszenen, Unzuverlässigkeiten

Deutsch

120 Seiten

H 18,5 cm / B 13 cm

Broschur

978-3-942680-50-9

9,80 €

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VIDEONALE LAGOS

Changing City - Shifting Spaces

 

The publication documents the multi-stage project ‘Videonale in Lagos’, presented by Videonale, Bonn, and Video Art Network, Lagos in January/February 2016. It has been initiated and supported by the non-profit foundation KfW Stiftung, Frankfurt/Germany, in cooperation with the Goethe-Institut Nigeria and the Centre for Contemporary Art (CCA), Lagos.

When looking at today’s globalised, digital realities the language of moving images has become a universal tool to comment and reflect on the ever-shifting spaces of everyday life. With the topic ‘Changing City – Shifting Spaces’ Videonale in Lagos explored the dynamics of urban space in a video art workshop for emerging artists from Nigeria, led by the internationally acclaimed Anglo-Ethiopian video artist Theo Eshetu in collaboration with Jude Anogwih (VAN Lagos), and a following exhibition curated by Jude Anogwih (VAN Lagos) and Tasja Langenbach & Jennifer Gassmann (Videonale Bonn). The publication reflects the process of the workshop as well as the exhibition. Each represented artist/art work will be introduced individually. 

With artists: Aderemi Adegbite, Jude Anogwih, Victor Ehikhamenor, Theo Eshetu, Christoph Faulhaber, Heidrun Holzfeind, Uche-Okpa Iroha, Zhenchen Liu, Melanie Manchot, Emeka Ogboh, Wura-Natasha Ogunji, Ima-Abasi Okon, Otolith Group, Nicolas Provost, Adejoke Tugbiyele, Emeka Udemba, Zsolt Vasarhelyi, Jan Verbeek, Tobias Yves Zintel.

 

VIDEONALE LAGOS

Changing City - Shifting Spaces

Hrsg. von Nicola Müllerschön (KfW Stiftung),

Marie-Hélène Gutberlet  (KfW Stiftung),

Marc-André Schmachtel (Goethe-Institut Nigeria)

Englisch

48 Poster

H 24 cm / B 17 cm

978-3-942680-91-2

18,00 €

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Videonale.16

Festival für Video und zeitbasierte Kunstformen

 

Mit dem thematischen Fokus PERFORM! knüpft die VIDEONALE.16 an die Anfänge der Verwendung von Videotechnik als dokumentarischer Begleiter und technisches Gegenüber von künstlerischen Performances an und stellt gleichzeitig die Frage nach der Bedeutung von Video-Performance heute, wo nicht nur der/die Künstler*in, sondern auch der Betrachtende selbst immer öfter zum Performenden im Kontext künstleri- scher Arbeiten wird.

Die Videonale zählt zu einem der wichtigsten und renommiertesten Festivals für Videokunst in Deutschland und Europa und zeigt alle zwei Jahre aktuelle künstlerische Positionen zu einem ausgewählten thematischen Fokus.

Künstler*innen VIDEONALE.16 Maria Antelman, Ale Bachlechner, Miriam Bajtala, Cooper Battersby & Emily Vey Duke, Jasmin Bigler & Nicole Weibel, Jared Buckhiester & Dani Leventhal, Jasmina Cibic, Yao Cong, Anita Delaney, An Van Dienderen, Jan Dietvorst & Roy Villevoye, Lisa Domin, Doplgenger, Teboho Edkins, Lotte Meret E inger, Kevin Jerome Everson, Alex Gerbaulet, Miriam Gossing & Lina Sieckmann, Max Grau, Shadi Harouni, Louis Henderson, Vika Kirchenbauer, Sabrina Labis, Alwin Lay, Erik Levine, Randa Marou , Jennifer Mattes, Stefan Panhans, Lucy Pawlak, Benjamin Ramírez Pérez, Stefan Ramírez Pérez, Rachel Rampleman, Steve Reinke, Michael Robinson, Julia Scher, Sanaz Sohrabi, Moritz Uebele, Anna Vasof, Philip Widmann, Susanne Wiegner, Moira Zotil.

 

Videonale.16

Festival für Video und zeitbasierte Kunstformen

Hrsg. von Tanja Längenbach, videonale e.V.

Deutsch / Englisch

150 Seiten

120 Abbildungen

H 21cm / B 24 cm

Broschur

978-3-946770-13-8

21,80 €

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Harun Farocki

Rote Berta Geht Ohne Liebe Wandern

 

Der Künstler und Filmemacher Harun Farocki - 1944 in Nový Jicín, heutige Tschechische Republik geboren - hat die Eselsbrücke eines Filmvorführers, um die Filmrollen in eine richtige Abfolge zu bringen, als Titel seiner Publikation verwendet. Er beschreibt seine bewegte Geschichte als Filmkritiker und -autor in den 1960er Jahren und berichtet über seine Entscheidung, in den 1990er Jahren die filmische Arbeit mit Videoinstallationen in den Ausstellungsraum auszudehnen. Der autobiografische Text gibt gleichermaßen einen lebendigen Einblick in das Werk und die Arbeitsweise des Filmemachers, wie er auch ein Stück Filmgeschichte widerspiegelt.

Der Text wurde mit freundlicher Genehmigung des Autors, der Herausgeber, Antje Ehmann und Kodwo Eshun und Koenig Books, London der Publikation: Harun Farocki. Against What? Against Whom?, London 2009, entnommen und erschien anläßlich der Einzelausstellung Harun Farockis im Museum Ludwig, Köln 2009, mit einem Nachwort von Barbara Engelbach und Kasper König.

 

Harun Farocki  

Rote Berta Geht Ohne Liebe Wandern

Nachwort von Barbara Engelbach und Kasper König

2. Auflage

Deutsch

48 Seiten

H 23 cm / B 17,5 cm

Broschur

978-3-946770-43-5

14,80 €

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Christoph Girardet / Matthias Müller

Avantgarde, Experiment & Underground 7

 

Seit 16 Jahren tauchen Matthias Müller und Christoph Girardet in ihrem gemeinsamen Schaffen in die Filmgeschichte ein und schreiben dabei selbst Filmgeschichte. Dabei decken sie die verborgenen Rituale des klassischen Filmerzählens auf und hinterfragen die schillernden Oberflächen, in dem sie diese zugleich zelebrieren. Unabhängig davon trugen sie in ihren jeweiligen Solo-Werken maßgeblich dazu bei, den Found-Footage-Film als eine der wichtigsten Sprachen in der zeitgenössischen Film- und Video- kunst zu etablieren und führten ihn künstlerisch zu besonderen Höhen. Diese Begleitpublikation zur Kölner Videonale-Scope-Werkschau stellt neben den Filmen von Müller und Girardet auch jüngere Montagefilme von Studenten der Kölner Kunsthochschule für Medien vor.

 

Christoph Girardet / Matthias Müller

Avantgarde, Experiment & Underground 7

Texte von Daniel Kothenschulte 

Deutsch

16 Seiten

H 24 cm / B 18,5 cm 

Hardcover mir Siebdruck

978-3-942680-80-6

12,80 €

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James Cornell

Avantgarde, Experiment & Underground 6

 

Der amerikanische Künstler und Filmemacher Joseph Cornell (1903-1972) wurde zunächst durch seine verglasten Holzkästen bekannt, in deren Innenräumen vorgefundene und angefertigte Gegenstände Beziehungen eingehen und derart miteinander verschmelzen, dass sie der Außenwelt für immer entrückt erscheinen. Seinem filmischen Werk wurde erst spät die gleiche Aufmerksamkeit zuteil, obwohl ihm eine ähnliche Gestaltungsmethode zu Grunde liegt: In der gänzlich subjektiven Montage filmischer Fundstücke schaffen sie neue Bedeutungszusammenhänge oder legen den Finger auf verborgene Subtexte der Originale. Heute ist der Found-Footage-Film, wie ihn Joseph Cornell zur Kunstform machte, ein eigenes Genre im Avantgardefilm.

 

James Cornell

Avantgarde, Experiment & Underground 6

Texte von Daniel Kothenschulte

Deutsch

16 Seiten

H 24 cm / B 18,5 cm

Hardcover mit Siebdruck

978-3-942680-79-0

12,80 €

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Performance & Associates

Avantgarde, Experiment & Underground 5

 

Filme und Videos sind wichtige Dokumentationsquellen zur Performancekunst. Die technischen Medien zur Aufzeichnung stehen jedoch nicht außerhalb der Performances, sondern sind integrativer Bestandteil des Settings oder der Aufführung. Dadurch verteilt sich die Handlungsmacht in der Performance auf eine Vielzahl von menschlichen Akteuren, Dingen und Apparaten. Der Aufsatz beschreibt das Verhältnis von Bewegtbildmedien und Performance als ein Körpersehen mit verteilten Rollen.

 

Performance & Associates

Avantgarde, Experiment & Underground 5

Texte von Stefanie Stallschus

Deutsch

24 Seiten

H 24 cm / B 18,5 cm 

Hardcover mir Siebdruck

978-3-9813426-5-9

12,80 €

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Jean Epstein

Avantgarde, Experiment & Underground 4

 

Für Jean Epstein (1897–1953) sind es die flüchtigen Momente des Lebens, die ihm als Regisseur, Literat und Filmtheoretiker besonders faszinieren. Obwohl er zu den bedeutensten Figuren der französischen Filmgeschichte gehört, kennen nur wenige seine Filme und Texte. Jean Epstein „Das Sichtbare im Ungesehenen“ bietet daher eine kurze Einführung in seine filmtheoretische Pionierarbeit.

 

Jean Epstein

Avantgarde, Experiment & Underground 4

Texte von Nina Schallenberg

Deutsch

20 Seiten

H 24 cm / B 18,5 cm

Hardcover mit Siebdruck

978-3-9813426-0-4

12,80 €

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Film maudit

Avantgarde, Experiment & Underground 3

 

...das ist der schmutzige Film, der verbotene Film, der Film aus dem Giftschrank... 

 

Film maudit

Avantgarde, Experiment & Underground 3

Texte von Stefan Ripplinger

Deutsch

12 Seiten

H 24 cm / B 18,5 cm

Hardcover mir Siebdruck

978-3-9812714-7-8

12,80 €

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Len Lye

Avantgarde, Experiment & Underground 2

 

Len Lye zählt zu den bedeutendsten und einflußreichsten Filmemachern, die „handmade“ Filme machen...

 

Len Lye

Avantgarde, Experiment & Underground 2

Texte von Daniel Kothenschulte

Deutsch

24 Seiten

H 24 cm / B 18,5 cm

Hardcover mit Siebdruck

978-3-9812714-4-7

12,80 €

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Absoluter Film /Cinéma pur

Avantgarde, Experiment & Underground 1

 

Eine kurze Einführung über den Avantgardefilm der 20er und 30er Jahre in Frankreich und Deutschland, über Cinéma Pur und den absoluten (abstrakten) Film. „Der abstrakte Film“, so der Filmemacher Oskar Fischinger, „entspricht dem wirklichen Wesen des Films am ehesten.“ Die Filme von Viking Eggeling, Hans Richter, Henri Chomette, Fernand Léger und vielen anderen zählen immer noch zu den bedeutendsten der Filmgeschichte, die nichts von ihrer visuellen wie imaginären Kraft verloren haben.

 

Absoluter Film /Cinéma pur

Avantgarde, Experiment & Underground 1

Hrsg. von Hans D. Delkus

Deutsch

12 Seiten

H 24 cm / B 18,5 cm 

Hardcover mit Siebdruck

978-3-9812714-1-6

9,80 €

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Daniel Kothenschulte

Die Zukunftsruine

Metropolis 2010 - Fritz Langs restaurierter Klassiker

 

Die Uraufführung der rekonstruierten Premierenfassung von Fritz Langs Filmklassiker „Metropolis“ am 12. Februar 2010 wurde schon vorab als filmhistorisches Ereignis gefeiert: Nach dem spektakulären Fund einer lange unerkannt gebliebenen 16mm-Kopie mit rund 25 Minuten unbekannter Filmszenen in Argentinien scheint sich die Vision vieler Filmhistoriker und Filmliebhaber endlich zu erfüllen: „Metropolis“ so zu sehen, wie er von den Filmemachern, insbesondere seinem Regisseur Lang und der Drehbuchautorin Thea von Harbou erdacht war.

Dieser späte Stummfilm, der sich trotz des ursprünglichen Misserfolgs als Vorbote moderner Science-Fiction-Blockbuster erweisen sollte, gilt als ein Schlüsselwerk der deutschen Filmgeschichte: Aber befand sich „Metropolis“ auch als künstlerisches Gesamtkunstwerk auf der Höhe seiner Zeit? Die zahlreichen kritischen zeitgenössischen Stimmen weckten schon immer Zweifel. Wurde die Premierenfassung vielleicht auch deshalb nach vierwöchiger Laufzeit abgesetzt und durch eine gekürzte Fassung ersetzt, weil er dramaturgisch altmodisch wirkte? Ist das neue vielleicht doch das schlechtere „Metropolis“? Oder ist das Original doch stets die beste Wahl?

Erstmals ist es möglich, diese Fragen an das Material selbst zu richten, das der Autor noch vor der spektakulären Uraufführung der Rekonstruktion sichtete. Tatsächlich stellt auch diese neue und wohl letzte „Metropolis“-Fassung nur eine Annäherung an das versunkene, ursprüngliche Metropolis dar. Das neue, alte „Metropolis“ löst so eine Utopie von heute ein, die man seinerzeit nicht kannte: Den Wunsch nach dem letztgültigen „director’s cut“. So erinnert auch die Rezeption an die Erfolgsstrategien heutiger Langfassungen von „Blade Runner“ bis „Troja“. Zugleich fällt ihre Fertigstellung in einen Rekonstruktions-Boom, der seit der Jahrtausendwende in der deutschen Kultur zu erleben ist. Einem falschen Stadtschloss ist ein doch durchweg aus historischem Material gebautes „Metropolis 2010“ allerdings fraglos vorzuziehen.

Der Autor ist Filmkritiker der Frankfurter Rundschau und lehrte Filmgeschichte an zahlreichen Akademien und Universitäten.

Nebenbei begleitete er als Kinopianist hunderte von Stummfilmen, darunter auch „Metropolis“

 

Daniel Kothenschulte

Die Zukunftsruine

Metropolis 2010 - Fritz Langs restaurierter Klassiker

Deutsch

64 Seiten

20 Abbildungen

H 18,5 cm / B 13 cm

Broschur

978-3-9813426-3-5

9,80 €

  • 3 - 5 Tage Lieferzeit1