Ernesto Neto

Haux Haux  

 

Ernesto Neto (*1964, lebt und arbeitet in Rio de Janeiro, Brasilien) lädt dazu ein, den eigenen Körper intensiv zur Kunstwahrnehmung einzusetzen und dafür den direkten Kontakt mit den Werken zu suchen. Seine ausladenden Installationen und Skulpturen sollen berührt und betreten werden. Unseren Geruchssinn lockt er mit dem Duft unterschiedlicher Gewürzsäcke, die Teil von raumgreifenden Arbeiten aus Tüll, Nylon und Schaumstoff sind. Durch diese spielerische Interaktion weist seine Kunst stets eine sinnliche und soziale Qualität auf. Neto sieht sein Schaffen zudem in der Nachfolge von Hans Arp und stellt deshalb einige seiner Werke denjenigen Arps direkt gegenüber. Speziell für unsere Ausstellung hat er ein Video produziert, das ihn selbst in „liebevoller“ Umarmung und Bewegung mit einer Skulptur unseres Hauspatrons zeigt.

 

Ernesto Neto

Haux Haux

Hrsg. von Oliver Kornhaff und arp museum Bahnhof Rolandseck 

Deutsch / Englisch

160 Seiten

80 Abbildungen

H 29,5 cm / B 24 cm

Broschur

978-3-942680-62-2

28,00 €

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Nicola Samori

Fegefeuer Purgatory

 

Nicola Samorì (*1977 in Forli, Italien) schöpft seine Bildthemen aus der Kunstgeschichte: Die Vorlagen seiner Porträts, Kreuzigungsszenen und Heiligendarstellungen, aber auch seiner Stillleben, Landschaften und Seestücke findet er fast ausnahmslos in der älteren Kunst. In altmeisterlicher Manier baut er seine Bilder zunächst mit höchster Präzision auf, um sie dann zu verschmieren, zu verzerren, zu übermalen, sie partiell mit Chemikalien zu überziehen oder andere Materialien zu applizieren. Gelegentlich rückt er seinen Arbeiten auch mit dem Skalpell auf den Leib, um die halbtrockene Farbhaut teilweise wieder abzulösen. Doch bei aller zerstörerischen Gewalt, die seinen virtuosen Manipulationen innewohnt, handelt es sich bei seinen Gemälden um gewollte, dekonstruktive Kompositionen, die dem heutigen Betrachter das historische Bilderbe mit enormer sinnlicher Kraft verfügbar machen, indem sie ihm etwas scheinbar Vertrautes anders zeigen, als er es bislang kannte. Fegefeuer / Purgatory ist die erste Monografie zum Werk des jungen Künstlers. Neben einem größeren Essay von Daniel J. Schreiber finden sich darin detaillierte Texte zu allen Abbildungen, die sowohl die motivgeschichtlichen Bezüge als auch die Manipulationen erläutern. Die Publikation erscheint in Verbindung zur weltweit ersten institutionellen Einzelausstellung von Nicola Samorì in der Kunsthalle Tübingen.

Mit Texten von Davide Pairone, Alba Palmiero, Daniel J. Schreiber, Alberto Zanchetta.

 

Nicola Samori

Fegefeuer / Purgatory

Hrsg. von Daniel J. Schreiber 

Deutsch / Englisch 

144 Seiten

116 Abbildungen 

H 29,5 cm / B 22,5 cm 

Hardcover

978-3-942680-31-8

29,80 €

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Jenny Michel

Trashing Utopia

 

Die Künstlerin Jenny Michel (geb. 1975 in Worms, lebt und arbeitet in Berlin) zeigt in ihrer ersten Monografie eine Übersicht ihres künstlerischen Schaffens der letzten 10 Jahre. Das Buch spannt dabei einen Bogen vom Staubmanifest aus dem Jahr 2005 bis hin zu den neuesten Arbeiten, die sich im Spannungsfeld zwischen wissenschaftlichen Inventionen, utopischem Gedanken- gut und der Allgegenwart des Mülls bewegen. Jenny Michel vereinigt in medialer Vielseitigkeit Objekte, Zeichnungen, Fotografien, Texte und Videos zu komplexen Werkreihen, die stets einen vielschichtigen inhaltlichen Hintergrund von philosophisch- wissenschaftlichen Betrachtungen, eigenwilligen Ideen und selbst entwickelten Theorien besitzen. Zwischen Wissenschaftlichkeit und Fiktion changierend ironisiert Jenny Michel den Absolutheitsanspruch menschlichen Gedankenguts und entlarvt damit Idealvorstellungen als ambigues Phänomen von frappierender gesellschaftlicher Aktualität.

In einem nichtlinearen Schichten, Anordnen, Collagieren und Decollagieren von Zeichen und Texten entsteht auf diese Weise ein „Bergwerk der Bilder“, wo „Altes und Neues aufeinander treffen, Verbautes und Verschüttetes wieder freigelegt werden, sich Spannungen oder Synergien bilden und so in einem fort Neues entsteht“.

Der Katalog erscheint anlässlich der ersten großen institutionellen Einzelausstellung der Künstlerin Trash Thought Chronicles im Kunstverein Ludwigshafen, Anfang 2015.

Mit Textbeiträgen von Ludwig Seyfarth und Barbara Auer.

 

Jenny Michel

Trashing Utopia

Hrsg. von Galerie Feldbuschwiesner und

Kunstverein Ludwigshafen

Deutsch / Englisch

160 Seiten

112 Abbildungen

H 27,5 cm / B 21,5 cm

Hardcover

978-3-942680-77-6

28,00 €

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Tessa Knapp

VOICES

 

„Beschreibe einen Moment, in dem Du Dich lebendig gefühlt hast“. In fremden Sprachen erzählen Menschen, deren Aussagen die Medienkünstlerin Tessa Knapp für ihr Projekt VOICES aufgezeichnet hat, vom Empfinden ihrer Lebendigkeit.

Vor dem Hintergrund kultureller Diversität setzt die Installation die Kompilation der Erzählstimmen mit einer raumgreifenden Schriftprojektion als erweiterte Form der Untertitelung in eine raumbezogene Dramaturgie (in der Kölner Artothek*).

Das Künstlerbuch zur gleichnamigen Ausstellung führt die Transkriptionen des Gesprochenen - ähnlich einem Libretto - als Fragmentsammlung in 15 Kapiteln in ein deutsch-englisches Lesebuch zusammen.

Begleitet von Textbeiträgen von Noemi Smolik und Jochen Heufelder.

 

Tessa Knapp (A) 

VOICES

Hrsg. von Artothek Köln 

Deutsch / Englisch

84 Seiten

11 Abbildungen

H 24 cm / B 17 cm

Broschur

978-3-942680-92-9

15,00 €

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Benjamin Tillig

CICI Letters

 

Benjamin Tillig bestellt einen Akku – und bekommt eine ebenso bizarre wie aufschlussreiche Erfahrung geliefert. „CICI Letters“, die Dokumentation seiner kuriosen Korrespondenz mit einer chinesischen Callcenter-Angestellten, offenbart wie schnell kulturelle und individuelle Erwartungen die Standards globaler Kommunikation unterlaufen können. In einem halben Hundert E-Mails und drei Telefonaten entfaltet sich hinter der Glätte einer digitalen Transaktion eine Geschichte unerwarteter und sehr persönlicher Missverständnisse.

 

Benjamin Tillig

CICI Letters

Deutsch, Englisch

112 Seiten

H 18 cm / B 11,5 cm

Hardcover

978-3-942680-00-4

14,80 €

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Johannes Wohnseifer

When We Were Ghosts

 

Erschien zur gleichnamigen Ausstellung in der Simultanhalle, Köln

Postkartenbeilage YOKO ONO: A HOLE TO SEE THE SKY THROUGH

 

Johannes Wohnseifer

When We Were Ghosts

Deutsch

16 Seiten

12 Abb 

H 21 cm / B 14,8 cm

Broschur + 1 Karte

978-3-942680-10-3

10,00 €

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Johannes Wohnseifer

Plakate 1994 — 2014

 

Der Wert der Ephemera. Seit 20 Jahren gestaltet Johannes Wohnseifer die Plakate seiner Ausstellungen. Wird man nicht als „Plakatkünstler“ zum Bereich der sogenannten „angewandten Kunst“ gezählt, dann erscheinen diese Druckwerke oft genug erst ganz hinten im Werkverzeichnis, gering geschätzt als drastisch verkleinerte Abbildung. Doch was ist, wenn der Künstler das ganz anders sieht? Circa 90 Plakate, die Johannes Wohnseifer zwischen 1994 und 2014 für seine Ausstellungen kreierte, wurden hier zusammengefasst. Einige hat der Künstler überarbeitet, jedoch stets im Geist ihrer ehemaligen Verwendung.

Dieses umfangreiche Projekt ist somit nicht weniger als eine Retrospektive in Plakatbuchform. Auf diese Weise löst es die Arbeiten aus dem Nirgendwo zwischen zweckgebundener Ankündigung und eigenständigem Werk. Das Buch im plakatgetreuen DIN A3 Format funktioniert sowohl als Gesamtverzeichnis wie auch als Künstlerbuch. Es präsentiert vermeintlich Zweckgebundenes als eigenständige Kunstwerke. Ein kompletter Werkkomplex, der stets in der Gefahr steht, übergangen zu werden, offenbart sich hier als Fundgrube.

 

Johannes Wohnseifer

Plakate 1994 — 2014

Deutsch

Broschur

64 Seiten / 64 Plakate

H 42 cm / B 29,7 cm

978-3-942680-06-6

28,00 €

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Andreas Schulze

 

Eine Welt aus parallel angeordneten, wellenförmigen Objekten, die sich in abgetönten, mitunter auch pastellenen Farben zu Landschaften oder Interieurs zusammenfügen – so erscheint das Credo von Andreas Schulze. Als wohl bedeutendster Stilist der hiesigen jungen, figurativen Malerei der 80er Jahre schuf er ein so umfassendes wie einprägsames Werk. Dabei setzte sich seine vergleichsweise leise Bildsprache mittels ihrer feinen Ironisierungen und einer – oftmals gut verborgenen – konzeptuellen Stringenz durch. Jene Aspekte prägen auch die Installationen im Zentrum seiner Ausstellung in der Villa Merkel in Esslingen am Neckar.

Die Ausstellung wird 2014 und 2015 in modifizierter Weise zudem noch im Kunstmuseum Bonn und im Kunstmuseum St. Gallen zu sehen sein. Schulze, seit 2008 Professor für Malerei an der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf, dehnt in seinen Installationen den Bildraum seiner Sujets aus und schafft mittels der Einbeziehung gefundener Objekte nahezu szenische Situationen voller Details. Der Katalog fokussiert sich auf sein noch kaum publiziertes Werk der letzten zweieinhalb Jahre und bietet so, nach Schulzes Werkschau 2010, einen erfrischenden und neuen Blick auf seine stets evolvierende Kunst.

 

Andres Schulze

Hrsg. von Villa Merkel Galerien der Stadt Esslingen und

Kunstmuseum Bonn, Kunstmuseum St. Gallen

Deutsch / Englisch

112 Seiten

50 Abbildungen

H 28 cm / B 21 cm

Broschur mit gestanztem Schutzumschlag

978-3-942680-54-7

28,00 €

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Lucile Desamory

Former Lives

 

Das Unerklärliche und übernatürliche Phänomene bilden den Ausgangspunkt von Guckkästen, Stoffbannern und Collagen, die die belgische Künstlerin (*1977 in Brüssel, lebt und arbeitet in Berlin) szenisch miteinander in Beziehung setzt. Lucile Desamory liest die Welt auf ihre Weise neu, forciert symbolische, historische oder sexuelle Lesarten des Vertrauten, das unter ihren Händen mysteriöse Züge annimmt. Ihre Arbeit setzt an der Leerstelle zwischen dem vermeintlich Existenten und dem, was imaginär unsere Vorstellung von Welt bestimmt, an: Transparente, im Raum schwebende Stoffe verweisen auf das Vorhandensein nicht greifbarer Phänomene – im Volksmund gerne als Spuk bezeichnet. So geht beispielsweise der Film Dark Matter (2010) solchen ‚Fehldeutungen’ beobachteter, aber unerforschter Erscheinungen nach. Ihre visuelle Feldforschung an den Rändern des Erklärbaren setzt Desamory auch in applizierten und bestickten Stoffen um. Die Frauengestalten der großformatigen Banner werden sparsam in Beziehung gesetzt zu Fauna und Flora. Haare, Schlangen oder Eulen tarnen die Gesichter der Dargestellten und ersetzen die Physiognomie durch symbolhafte Indizien.Neben diesen weich fließenden Materialien ist es insbesondere farbiges Tonzeichenpapier, das Desamory in vielen Schichten plastisch modelliert. Überlebensgroße Figurengruppen, die durch Blicke und Gesten kommunizieren oder eine Mineraliensammlung stehen ebenso monumental wie bedeutungsvoll im Raum. Auch in den Dioramen und Landschaften arbeitet Lucile Desamory mit der Collagetechnik. In unterschiedlich starken Schichtungen deutet sie Orte zu Territorien und Räume zu szenischen Erzählungen um. ABRACADABRA, Desamory’s erster Spielfilm, feierte vor wenigen Wochen im Rahmen des Festival du Film Fantastique de Bruxelles seine Premiere.Der monografische Katalog Former Lives zeigt einen Ausschnitt aus der Werkproduktion der letzten fünf Jahre sowie neue, ortsspezifische Arbeiten, die für ihre Einzelausstellung im Kunstraum entstanden sind.

 

Lucile Desamory

Former Lives

Hrsg. von Heike van den Valentin

Deutsch / Englisch

24 Seiten

21 Abbildungen

H 19 cm / B 26,5 cm

978-3-942680-38-7

14,80 €

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Tatjana Valsang

Maltext

 

Tatjana Valsangs abstrakte Malerei inszeniert ein komplexes Zusammenspiel von Farbe, Form und Bildraum. In ihren neuen Arbeiten sind es häufig von klar umrissenen Formen überlagerte Wellenformationen, die den Bildraum organisieren, ihm Tiefe, Bewegung und Dynamik verleihen. Wir zeigen ihre großformatigen Bilder aus den Jahren 2009–2012.Die Frage nach dem Verhältnis zwischen dem, was man sieht, dem, was der Künstler mit seiner besonderen Beobachtungsgabe, seiner Sensibilität und seinem ästhetischen Bewusstsein erkennt, und dem, was er gestaltet, hat bereits Künstler wie Cézanne und Klee tief beschäftigt, mit dem Ergebnis: Parallel zur Natur oder analog zu ihr schafft der Künstler oder die Künstlerin etwas gänzlich Neues und Unbekanntes. Unter den großformatigen Bildern, die Tatjana Valsang für die Räume der Kunsthalle ausgewählt hat, rufen manche vielleicht Formen aus der Natur wie Vögel, Blüten oder Blätter in Erinnerung. Bevor der Betrachter sich auf völlig Unbekanntes einlässt - zu dem diese Bilder eigentlich einladen -, sucht er noch Hilfe bei benennbaren Formen aus Flora und Fauna.Denn wie ein Dichter sein Gedicht schreibt oder der Komponist sein Lied, genau in dieser Weise setzt Tatjana Valsang als Malerin Farbe und Leinwand ein, um in ihrer Sprache Neues zu schaffen und der Welt damit etwas hinzuzufügen. Der polyfokale Raum, die geordnete Strichführung, die gegenläufige Bewegung, der Rhythmus, der lang gezogene Ton, die Melodie oder die amöbenartige Form, die den Betrachter durch unbekannte Räume geleitet – unversehens fühlen wir uns in eine Zwiesprache versetzt: Ich und das Bild.

Mit Texten von Durs Grünbein, Kirsten Voigt, Martin Engler.

 

Tatjana Valsang

Maltext

Hrsg. Gerhard Finch und Von der Heydt-Museum, Wuppertal

Deutsch / Englisch

144 Seiten

55 Farbtafeln, 60 Abbildungen

H 28 cm / B 21 cm

Leinencover mit Schutzumschlag

978-3-942680-35-6

29,80 €

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Kim Nekarda

von einem Rätsel zum andern

 

Kim Nekarda öffnet in seinen, sich zwischen Gegenständlichkeit und Abstraktion bewegenden Bildern von Fossilien, Organen und Meeresfauna Fenster in größere Zusammenhänge, die genauso Teil unseres Planeten sind, auch wenn wir sie oft nicht direkt sehen, nicht unmittelbar begreifen können. Er konfrontiert sich und uns gewissermaßen mit der eigenen Blindheit solchen Phänomenen gegenüber.Nekardas Motive entstehen aus dem Lesen, aus dem sich Versenken in bildgewaltige Literatur oder aktuelle Forschungsliteratur, historische Expeditionsberichte und -tagebücher. Parallel zum Lesen entstehen auch Text-Arbeiten, in denen er eigene und „fremde“ Gedanken ganz bewusst ineinander „verschmelzen“ lässt. Dieses „Verschmelzen“ realisiert der Maler auch in seinen Bildern, denen fast immer ein lebensgroßer Abdruck seines eigenen Körpers zugrunde liegt, der unter den Farbschichten des späteren, „fertigen“ Bildes mal mehr, mal weniger deutlich hervortritt. Das Ergebnis dieses gewissermaßen experimentellen und prozessualen In-Kontakt-Tretens mit der Leinwand lässt sich nach Georges Didi-Huberman als „Kritik an der klassischen Repräsentation sehen – die jedoch einen grundlegend anderen Weg einschlägt als die Abstraktion, denn statt sich radikal vom dargestellten Gegenstand, vom „Realen“ abzuwenden, wendet der Abdruck sich ihm radikal zu.“Kim Nekarda ist Preisträger des Lingener Kunstpreises 2012. Der Katalog erscheint anlässlich der Ausstellung von Kim Nekarda im Kunstverein Lingen.

Mit Texten von Meike Behm und Maria Zinfert.

 

Kim Nekarda  

von einem Rätsel zum andern

Hrsg. von Meikee Behm (Kunstverein Lingen)

Deutsch / Englisch

96 Seiten

H 22 cm / B 16 cm 

37 Abbildungen

Hardcover

978-3-942680-32-5

25,00 €

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Viktor Timofeev

Topophilia

 

Die erste umfassende Darstellung zum Oeuvre von Viktor Timofeev (*1984 in Riga) vereint  Zeichenzyklen, Skizzenbücher, Modelle und Gemälde. In einem reich bebilderten Gespräch berichtet Viktor Timofeev von seinen laufenden Arbeitsprozessen und seinen initialen Inspirationsquellen. Seine scheinbar collagierten Bildwelten gleichen apokalyptischen Schauplätzen, die rätselhaft ineinander verschachtelt sind. Als kippende Flächen, schwebende Körper und organische Wucherungen formen sie ein dynamisches Netz, das ebenso komponiert wie ruinös wirkt. Trotz aller architektonischen Bezüge führen diese künstlichen Landschaften an einen durch die Einbildungskraft konstruierten Ort, der durchaus beseelt und bewohnbar sein will. Viktor Timofeev wurde 2010 mit dem Adolf Loos Preis ausgezeichnet. 

Die Publikation Topophilia ist Teil dieser Auszeichnung. Zu dem Katalog erscheint eine Vorzugsausgabe.

 

Viktor Timofeev

Topophilia

Hrsg. von Heike van den Valentyn

Deutsch / Englisch

80 Seiten

59 farbige Abbildungen

H 26 cm / B 19 cm

Softcover

978-3-942680-21-9

19,80 €

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Lisa Reitmeier

Sweetwater

 

Aus sensiblen Arrangements von Zeichnungen, Kleinobjekten und Skulpturen lässt Lisa Reitmeier raumgreifende Installationen entstehen, die feine Gratwanderungen ausloten, Ereignisse und Geschehnisse erahnen lassen und Einblicke in die Höhen und Tiefen der menschlichen Psyche gewähren: eine Mischung aus Asservatenkammer, Tatort, Forschungslabor, Psychoanalysen und Intimitäten. 

 

Lisa Reitmeier

Sweetwater

Deutsch / Englisch

64 Seiten

60 Abbildungen

H 27 cm / B 21 cm

Hardcover

978-3-942680-40-0

19,80 €

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Christine Reifenberger

Morph

 

Mit einem Text von Daniela Hölzl und Sabine Elsa Müller.

 

Christine Reifenberger

Morph

Deutsch

56 Seiten

22 Abbildungen

H 26,5 cm / B 22,5 cm

Broschur mit Schutzumschlag

978-3-942680-68-4

25,00 €

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Simon Schubert

Grafit

 

Simon Schubert hat mit seinen Grafitarbeiten einen völlig neuen Werkblock geschaffen. Sie sind eine Art Gegenentwurf zu den Papierfaltungen, die ohne jegliche zeichnerische Mittel auskommen. Der Künstler verwendete Grafitstaub bereits vorher auf den Oberflächen einiger Skulpturen bzw. Objekte. Hier findet es seinen Weg direkt auf das weiße Papier, auf dem Motive brennender Häuser bei Nacht oder brennender Möbel entstehen. Simon Schubert schafft mit diesem Material mehr als eine Zeichnung im klassischen Sinne, denn er reibt das Pulver ins Papier und kann so Schwärzegrad und Dichte variieren. Allein die hellen, weißen Partien, also die, an denen Licht ist, bleiben unberu¨hrt, so dass durch diese „Löcher“ im Bild das weiße Papier des Trägers hindurch scheinen kann. Das Reiben und Zerreiben, das gelegentliche Abnehmen des Materials durch Wegradieren und das Wiederhinzufu¨gen mit Hilfsmitteln der Malerei ru¨ckt sie tatsächlich diesem Medium fast näher als der Zeichnung. Das Spiel mit Verwischung und malerischem Duktus lässt die Gegenstände an den Konturen unscharf und doch wegen ihrer fotografischen Exaktheit im Ganzen wieder scharf erscheinen.

 

Simon Schubert

Grafit

Hrsg. von Gerhard van der Grinten

Deutsch

80 Seiten

H 33 cm / B 24 cm

Hardcover

978-3-942680-69-1

36,00 €

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Joel Shapiro

 

Fünfzehn frei hängende farbige Holzbalken geben uns ein neues Gefühl dafür, was ein Raum und was Bildhauerei sein können. Für den großen Oberlichtsaal des Mu-seums Ludwig in Köln schafft der US-amerikanische Bildhauer Joel Shapiro (*1941) eine Installation, die auch Besucher begeistern wird, die normalerweise nicht viel mit ab-strakter Kunst anzufangen wissen. Sie bewegen sich im Raum, der zu einer eben-so riesigen wie luftigen Skulptur geworden ist. Und mit jedem Schritt ändert sich das Bild, verändern sich Grenzen, Dimensionen, Farben. Betrachter und Werk beginnen, aufeinander zu reagieren.  

Der aufwändig gestaltete und reich bebilderte Katalog geht der Wechselwirkung von Betrachter und Werk nach. Essays des amerikanischen Kunsthistorikers Richard Shiff und der Kuratorin Julia Friedrich ordnen Shapiros ungewöhnliches Werk in die Geschichte der modernen Skulptur ein.

 

Joel Shapiro

Hrsg. von Julia Friedrich und Richard Shiff 

Deutsch / Englisch

76 Seiten

40 Abbildungen

H 26,5 cm / B 29 cm

Hardcover

978-3-942680-08-0

29,80 €

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Tjorg Douglas Beer

Utopia

 

UTOPIA ist eine Sequenz aus Kollagen, Malereien und Skulpturen aus dem mentalen Kino von Tjorg Douglas Beer. Die Publikation beinhaltet einen Text von Max Henry.

Max Henry ist Poet und Kurator. Er schreibt für Flashart, The Art Newspaper, Art Agenda. Er schrieb bereits Texte für Kunsthalle Nürnberg, Kunsthalle Wien und Saatchi Gallery.

Neben seiner eigenen künstlerischer Tätigkeit ist Beer Initiator von mehreren Projekten wie GALERIE IM REGIERUNGSVIERTEL BERLIN, THE FORGOTTEN BAR and AYRAN & YOGA – Die erste Berlin Kreuzberg Biennale 2010.

 

Tjorg Douglas Beer

Utopia

Hrsg. Max Henry

Englisch

32 Seiten

H 28 cm / B 21 cm

Broschur

978-3-942680-20-2

15,00 €

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Franka Hörnschemeyer

PSE 900

 

Lost in Space / 2 präsentiert eine verschwundene Installation von Franka Hörnschemeyer. „PSE 900“ gab dem Wilhelm-Lehmbruck-Saal der Hamburger Kunsthalle 2001 ein vollkommen neues Gewand. Wände und Podeste aus teils skelettierten Verschalungselementen vermittelten in geometrischer Strenge zwischen Museumsarchitektur und Lehmbrucks Plastiken. Ein spürbarer Eingriff in die Institution und ein neuer Blick, nicht nur auf den Ausstellungsraum, sondern auch auf das Werk des expressionistischen Bildhauers. Heute erscheint Hörnschemeyers Arbeit als ein Echo der Zeit intensiver Diskussion um das Museum als Institution. „PSE 900“ bleibt in seiner präzisen Auseinandersetzung mit dem Raum die nachhaltigste Erinnerung an die vieldiskutierte Ausstellung „ein räumen ARBEITEN IM MUSEUM“ der Hamburger Kunsthalle. Bis 2006 war die Arbeit zu sehen, dann wich sie einer architektonischen Umgestaltung und war fortan verloren für Raum und Betrachter. Eine jener Leer- stellen, der sich die Reihe „Lost in Space“ widmet. Ein Text von Dietmar Rübel sowie ein Gespräch zwischen Franka Hörnschemeyer und Nina Schallenberg analysieren die Arbeit und bewahren sie als gedankliches Werk.

 

Franka Hörnschemeyer

PSE 900

Lost in Space / 2

Hrsg. von Nina Schallenberg

Deutsch / Englisch

64 Seiten

H 22,5 cm / B 17,5 cm

Hardcover

978-3-942680-51-6

19,80 €

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Veit Stratmann

Les Devantures de la rue Saint-Gilles

 

Zu den großen Innovationen der Kunst in den 1960er Jahren zählt die besondere Bezogenheit vieler Werke auf diejenigen Orte, an denen sie gezeigt werden. Ortsspezifisch arbeitende Künstlerinnen und Künstler verstehen den Raum der Präsentation nicht als neutrales Gefäss, sondern als historisch gewachsene und gesellschaftlich geprägte Struktur, die sie mit ihren Werken kommentieren. Inzwischen haben sich ortsbezogene Arbeitsweisen fest in der zeitgenössischen Kunstpraxis etabliert. Die besondere Intensität und Faszination ortsspezifischer Werke liegt nicht selten in der kurzen Spanne ihrer Existenz. Ihr unumgängliches Verschwinden hinterläßt Leerstellen, denen sich die Publikationsreihe Lost in Space. Verschwundene Arbeiten im Raum zuwendet. Jeder einzelne Band ruft die Konzeption und Ausführung verloren gegangener, ortsspezifischer Werke ins Gedächtnis. Der erste Band stellt die Arbeit Les Devantures de la rue Saint-Gilles (Die Fassaden der rue Saint-Gilles) von Veit Stratmann (*1960) vor, die 2000 in den Räumen der Pariser Galerie Chez Valentin entstand. Die dreimalige Wiederholung der gläsernen Galeriefassade löste bei den Besuchern irritierende Reflexionen über ihre Wahrnehmung des Galerieraums und des eigenen Verhaltens darin aus.

 

Veit Stratmann

Les Devantures de la rue Saint-Gilles

Lost in Space / 1

Hrsg. von Sandra Cattini und Nina Schallenberg

Deutsch / Englisch / Französisch

64 Seiten  

30 Abbildungen

H 22,5 cm / B 17,5 cm

Hardcover

978-3-942680-05-9

19,80 €

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Eva-Maria Kollischan

sometimes people build, sometimes they destroy

 

Die raumgreifenden Installationen, Wandmalereien, Malereien und Zeichnungen von Eva-Maria Kollischan umreißen unter Vermeidung eines klar ausformulierten Motivs ein spannungsgeladenes „Dazwischen“, ein erwartungsvolles „Noch-Nicht“, in dem auch die rahmengebenden linearen und kristallinen Elemente nur vermeintlich ein „Gerüst“ und Halt bieten. sometimes people build, sometimes they destroy dokumentiert den konstruktiven Parcours von Arbeiten aus 2005 bis 2011, der den Orientierung suchenden Betrachter durch die kognitiven Schwierigkeiten der (Denk)Raumkonstruktion schickt. Ein Text von Dr. Stefanie Kreuzer / Museum Morsbroich analysiert diesen Prozess in allen Medien der Künstlerin.

 

Eva-Maria Kollischan 

sometimes people build, sometimes they destroy

Hrsg. von Stefanie Kreuzer

Deutsch, Englisch

76 Seiten

23 Abbildungen

H 23 cm / B 17 cm

Broschur

978-3-942680-11-0

17,80 €

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Tanja Goethe

Gustavs Park

 

Die Ausstellungsreihe Gustavs Park geht subtil auf die Fragestellungen der Nutzbarkeit und des Nutzens von öffentlichem Raum im Kontext der Loslösung aus einem industriellen Zusammenhang ein. Welche Elemente lassen sich in einen naturnahen Raum transformieren und wie bettet sich ein solcher Ort in den umgebenden Stadtraum ein?

Das Buch bildet einen eigenen künstlerischen Beitrag und erfüllt zugleich die Aufgabe der konzentrierten Wiedergabe der künstlerischen Ansätze von Hüseyin Karakaya, Jan Hoeft, Christian Odzuck, Thomas Straub, Jessica Twitchell, Tanja Goethe und Clemens Goldbach.

 

Tanja Goethe

Gustavs Park - Urbane Künste Ruhr

Deutsch

68 Seiten

H 21 cm / B 14,7 cm

Broschur

978-3-942680-78-3

12,00 €

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