Leonhard Emmerling, Christine Litz

Someone else

Die Fremdheit der Kinder

Museum für Neue Kunst

 

Was geschieht, wenn man Fremdheit als zentrales Merkmal von Beziehungen betrachtet und dort verortet, wo man sie nicht erwartet: in Familien und in der Beziehung zwischen Eltern und Kindern? Oder in uns selbst? Diesen Fragen gehen Werke internationaler Künstler*innen nach, die von der Entdeckung der Fremdheit handeln, ohne sie innerhalb einer moralischen oder psychologischen Kategorie von richtig oder falsch zu beurteilen. 
Die Ausstellung versteht Fremdheit nicht als Ergebnis von Entfremdung und verloren gegangener Nähe, sondern als Grundgegebenheit, die das Verhältnis zwischen Kindern und Eltern kennzeichnet. Dabei ist sie kein Plädoyer für oder gegen das Paradigma der Kernfamilie oder eine andere Form der Familie. Sie versteht sich vielmehr als Konstellation von Werken und Perspektiven. Sie fragt, was es für das Zusammenleben von Menschen bedeutet, wenn man von ihrer grundsätzlichen Getrenntheit (statt von einer gegebenen Verbundenheit) ausgeht.

 

Künstler*innen u.a.: Steve Carr, Larry Clark, Jamie Diamond, Jimmie Durham, Omer Fast, Ronnie van Hout, Ragnar Kjartansson, Erik Levine, Karam Natour, Verena Paravel / Lucien Castaing-Taylor, Cloe Piene, Ben Rivers, Anri Sala, Liina Siib, Dominik Sittig, SNFU, Louk Vreeswijk, Wladimir Zabotin

 

Kuratiert wird die Ausstellung von Leonhard Emmerling und Catherine Garet zusammen mit dem Team des Museums für Neue Kunst – Lisa Bauer-Zhao, Katharina Ehrl, Isabel Herda, Christine Litz und Sarah Lorbeer.

 

SOMEONE ELSE. DIE FREMDHEIT DER KINDER

Hrsg. von Leonhard Emmerling und

Christine Litz für die Städtischen Museen Freiburg,

Museum für Neue Kunst

Deutsch/Englisch

140 Seiten

H 28 cm / B 24 cm

Broschur

978-3-946770-97-8

 

25,00 €

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Draiflessen Collection

Die Kunst der Wiederholung

 

 

Nach welchen Kriterien und Maßstäben bewerten wir jene Werke, die bereits existierende „Originale“ wiederholen, kopieren und in andere Medien übersetzen? – so die zentrale Frage der Ausstellung 'Die Kunst der Wiederholung'. Sie präsentiert Gipsabgüsse, Gemäldekopien, Grafiken und Architekturmodelle, die größtenteils aus dem 19. Jahrhundert stammen und allesamt Nachbildungen prominenter Werke der Antike und Renaissance sind. Als eigenständige Wiederholungen ihrer Vorbilder fragen sie nach der Rolle von Authentizität, Originalität und Autorschaft einer künstlerischen Arbeit. Zahlreiche Exponate kommen aus dem Lindenau-Museum Altenburg. Die durch Bernhard August von Lindenau angelegten Sammlungen sind ein beeindruckendes Beispiel jener Praxis, in der Originale und Kopien zusammen präsentiert wurden. Die archäologischen, kultur- und kunstwissenschaftlichen sowie sammlungshistorischen Katalogbeiträge von Sarah Kinzel, Susanne Reim, Veronika Tocha, Wolfgang Ullrich und Eva Winter ermöglichen eine differenzierte Sicht auf die eingangs gestellte Frage und auf die wechselseitigen Beziehungen von Original und Kopie. Auch lenken sie unseren Blick auf den Zusammenhang zwischen Reproduktionspraxis und gesellschaftlicher Wirkung von Kunst. Lässt sich die Bedeutung eines Werkes nicht gerade auch über vielfältige Ketten seiner Wiederholungen ausmachen? 

 

Die Kunst der Wiederholung

The Art of Replication

Draiflessen Collection (Hrsg.)

Deutsch, Englisch

(Druck der niederländischen Ausgabe auf Anfrage)

204 Seiten

H 28 cm / B 20 cm

91 farb. Abbildungen

Broschur

978-3-946770-98-5 (DE)

978-3-946770-99-2 (EN)

978-3-946770-87-9 (NL)

 

35,00 €

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Philipp Goldbach

Image Cycle, AMA #2

 

 

Die Publikation „Philipp Goldbach: Image Cycle" präsentiert das Ergebnis des Projekts Artist Meets Archive #2 von Photoszene United in Kooperation mit dem Rheinischen Bildarchiv zur gleichnamigen Ausstellung in der Kapelle am Gereonskloster, Köln (21.05. - 04.06.2021). Philipp Goldbachs Ausstellung "Image Cycle" resultierte aus einer einjährigen Auseinandersetzung mit dem Rheinischen Bildarchiv und dessen Umzug in ein neues Gebäude. Seine Arbeit spiegelt und kommentiert diesen Prozess auf synchroner und diachroner Ebene: Goldbach dokumentierte die konservatorische Vorbereitung des Umzugs durch Restauratoren im Archiv. Im Anschluss verlagerte er 4.000 ausgemusterte Archivkartons in den Außenraum, um sie dort einem 6-monatigen Verfallsprozess auszusetzen.

 

Philipp Goldbach: Image Cycle, AMA #2

Herausgeberin: Johanna Gummlich, Rheinisches Bildarchiv Köln

Auflage: 400 nummerierte und gestempelte Exemplare

Sprache: engl./deutsch

Gestaltung: Studio Carmen Strzelecki

ISBN: 978-3-946770-88-6

25,00 €

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Michael Kerkmann

York Blvd.

3/1/16–3/26/16
11/30/17–1/2/18

 

In der Dämmerung färbte sich der Himmel blutrot, und speziell hier, am oberen Ende des Hollywood Blvds, erschien plötzlich alles wie inszeniert. Jemand verließ die kleine Bar neben dem ‚Starbucks‘, und einen Moment lang drang Musik nach draußen: , ...and then he kissed me…’, ein paar Sekunden, und für den Rest des Abends hingen nicht nur die Strophen dieses Songs dauerschleifenhaft in meinem Kopf, sondern auch Erinnerungen an die großen Tage des Pop: Phil Spector, ‚Da Doo, Ron Ron’... ‚Be My Baby’, die letzte große Straßenecken-Sängerin Ronnie Spector, ihr tieftrauriges ‚Try Some/Buy Some’. Für kurze Zeit schien die Magie des Ortes auf, aber natürlich war es eine erinnerte, imaginierte Magie. Die untergehende Sonne ist dafür das perfekte Symbol: die Schönheit liegt im Bild, die Realität ist Untergang. „Eigentlich geht hier nie die Sonne auf, eigentlich ist hier immer drei Uhr nachts.“ (Joan Didion)

 

Los Angeles Mitte des letzten Jahrzehnts. Anhand von Fotos, Zeichnungen, Gemälden und Texten streift YORK BLVD. durch fast menschenleere Straßen, nimmt in Cafés, Konzertsälen, Galerien oder am Strand soziales Leben in sich auf, blickt auf Veränderungen im Straßenbild eines großen Boulevards und fragt nach dem Reisen als Privileg einer Zeit, die in dieser Form womöglich schon vergangen ist.

 

Michael Kerkmann studierte Rechtswissenschaft und Philosophie, war u.a. Musikredakteur, Content-Manager eines Start-Ups und Mitarbeiter einer Galerie. Er veröffentlichte das Künstlerbuch „Arsenal“; zuletzt erschien von ihm die Übersetzung der gesammelten Lyrics von Jarvis Cocker „Mother, Brother, Lover“.

 

Michael Kerkmann

York Blvd.

3/1/16–3/26/16
11/30/17–1/2/18

Deutsch

120 Seiten

H 24,6 cm / B 17,6 cm

Broschur

978-3-946770-92-3

 

Editionen zum Buch hier

 

18,00 €

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Sophia Bauer

26 Vogelstimmen

Neuauflage

 

Wohlvertraute Klänge schweben früh morgens durch das geöffnete Fenster und fliegen uns beim Spaziergang durch die Stadt zu. Den Hartgesottenen, die den Winter über im Lande geblieben sind, gesellen sich nun „Amsel, Drossel, Fink und Star“ hinzu und machen die Stadt wieder einen Moment lebenswerter. Aber es gibt auch Stimmen, die wir nicht mehr hören werden. Töne, die aus unserer Umgebung verschwunden sind. Das vorliegende Buch der Künstlerin Sophia Bauer beschäftigt sich mit den Stimmen der 26 Vogelarten, die in Deutschland einmal beheimatet waren, es aber seit 1950 nicht mehr sind. Es listet und beschreibt ihre Rufe und Gesänge im Stile gängiger Ornithologiebücher und verweist damit auf rührende Weise auf den menschlichen Versuch, die Sprache einer anderen Spezies unbedingt verstehen zu wollen. 

 

Sophia Bauer

26 VOGELSTIMMEN

Deutsch

64 Seiten

H 16,5 cm / B 11 cm

Broschur mit Prägung

Neuauflage

978-3-942680-90-9

 

Erscheint im Mai 2022

12,00 €

Christian Odzuck

Dammtor Teatrino Scientifico

 

Ein historisches Bahnhofsgebäude als Ausstellungsort für eine aktuelle Kunstinstallation – auf diese schlichte Formel ließe sich das Projekt mit der dazugehörigen Publikation eigentlich reduzieren. Aber auch nur eigentlich. Denn in Wahrheit geht es – wie so oft bei Kunst – natürlich um weitaus mehr: Zum einen um die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft von Bahnhöfen und deren Bedeutung nicht nur als Mobilitätsknotenpunkte, sondern auch als ganz eigene Form von öffentlichem Raum. Zum anderen um die Rolle und Wirksamkeit von Kunst in solch spezifischen Zusammenhängen, die zwar formal enge Grenzen setzen, aber inhaltlich und visuell doch erhebliches kreatives Potenzial bergen. Odzuck spielt in seiner Installation Dammtor Teatrino Scientifico mit Irritationen und Illusionen. Im Vorbeigehen verschieben sich Raum, Zeit und Kontext ganz ähnlich, wie es im Film bei der Montage bewegter Bilder geschieht. Im Zentrum von Odzucks künstlerischer Interpretation der historischen Bahnhofsvitrinen steht ihre assoziative Verortung zwischen naturkundlichem Museum und Wunderkammer, was ihn zu einer Ausstattung mit spektakulären „Fundstücken“ geführt hat: Detailgetreue Modelle von prähistorischen oder zukünftigen, irdischen oder extraterrestrischen Mineralien, Organismen und Landschaften, die aus fantastisch anmutenden Mikro- und Makrowelten zu stammen scheinen. Über die genauen inhaltlichen Hintergründe wie über die technische Umsetzung seines Projekts äußert sich Odzuck selbst ausführlich in einem Gespräch, das im vorliegenden Buch abgedruckt ist. Der Idee des Dammtors Teatrino Scientifico entsprechend ist auch diese Publikation nicht nur als informatives Begleitmedium, sondern – ganz im Sinne eines veritablen Künstlerbuchs – als eine von Christian Odzuck selbst gestaltete, substanzielle Erweiterung des Gesamtprojekts zu verstehen, die zu einer inspirierenden Entdeckungsreise einlädt.

 

Christian Odzuck

Dammtor Teatrino Scientifico

Hg. Kay von Keitz und Deutsche Bahn AG

Deutsch/Englisch

176 Seiten

104 Abbildungen

H 24 cm / B 17 cm

Schweizer Pappband

978-3-946770-86-2

Dammtor Teatrino Scientifico, Hg. Kay von Keitz und Deutsche Bahn AG, Deutsch/Englisch, 176 Seiten, ISBN 978-3-946770-86-2

25,00 €

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Claudia Mann

Hab keine Angst vor mir

 

Claudia Mann (*1982 Wuppertal) zählt zu den aufregendsten und ernsthaftesten Bildhauerinnen der neuen Generation. Immer wieder befragt sie die Skulptur nach ihrem Wesenskern und ihren Grenzen. Dabei entwickelte sie die zentrale These „Sculpture is Ground“ („Skulptur ist der Boden“), ausgehend von der Erkenntnis, dass beim Arbeiten mit dem Boden als Basismaterial jede Negativform zugleich als Positivform erscheint und daher keine Wertung zugunsten des einen oder anderen vorzunehmen ist. 

„Don`t be afraid of me“ („Hab keine Angst vor mir“) ist nicht nur der Titel des neuen Schlüsselwerks, sondern auch der Passauer Schau, der ersten institutionellen Einzelausstellung der Künstlerin. Die kompositionelle Verwandtschaft der Skulptur mit der traditionellen Narziss-Ikonographie führt zum Thema der künstlerischen Selbstreflexion. In ihr verknüpft Claudia Mann den als Skulptur begriffenen Boden nun mit einer der stärksten menschlichen Emotionen: Angst. Boden im Sinne von ‚den Boden unter den Füßen verlieren‘ als eigene Angst zu definieren, bringt die Existenz ins Wackeln, lässt uns hinterfragen und wirft uns zurück auf den Ursprung. Die Skulptur ist das künstlerische Medium, um zur immer wiederkehrenden Erkenntnis hinzuführen: „Sculpture is Ground“. Gemeint ist damit auch die künstlerische Aneignung des Bodens im Prozess der skulpturalen Schöpfung. Claudia Mann gelingt damit eine ebenso originelle wie präzise Neudefinition von Skulptur.

 

Claudia Mann

Hab keine Angst vor mir

Hrsg. Marion Bornscheuer für das Museum Moderner Kunst Wörlen, Passau

Broschur 

Deutsch/Englisch

136 Seiten 

H 25,3 cm / B 18,9 cm 

978-3-946770-85-5

23,00 €

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Pakui Hardware

Shape Shifters

 

Pakui Hardwares (Ugnius Gelguda *1977 und Neringa Cerniauskaite *1984 in Litauen) Installationen, die Assoziationen an futuristische Laborapparaturen oder Stoffwechselprozesse wecken, umkreisen die Beziehung zwischen Mensch, Umwelt und Technologie. Im Zentrum ihrer künstlerischen Arbeit steht der Körper als veränderliche, optimierbare Schnittstelle zahlreicher Einflüsse. Organische und synthetische Elemente verbinden sich zu hybriden skulpturalen Konstellationen, die kategoriale Trennungen von Natürlichem und Künstlichem, Innen und Außen hinterfragen. Indem sie auf die mit Digitalisierung, synthetischer Biologie, Robotik und Körperdesign einhergehenden Versprechen, Ängste und Gefahren verweisen, entfalten die Arbeiten auch ein kritisches Potenzial.

 

Die zweisprachige Publikation erscheint anläßlich eines Stipendiums der Günther-Peill-Stiftung, das mit einer Ausstellung im Leopold-Hoesch-Museum Düren abschließt. Neben Abbildungen zahreicher Installationen des Duos enthält sie eine Werkeinführung, ein Interview mit Ilona Dergach und Textbeiträge den Wissenschaftler*innen Yuk Hui, Hannah Landecker und Alvin Li.

 

Pakui Hardware

Shape Shifters

Deutsch/Englisch

188 Seiten

81 farbige Abbildungen

H 24 cm / B 17 cm

Hardcover

78-3-946770-77-0

188 Seiten, Deutsch/Englisch, H 24 cm / B 17 cm, Hardcover, 78-3-946770-77-0

18,00 €

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Kasia Fudakowski

The Roll of the Artist

 

Dieser 288-seitige "autobiographicatalogue" ist Fudakowskis ausführliche und doch fragmentarische Antwort auf die Frage eines Ex-Freundes: "Du nennst dich also eine Künstlerin?" In "The Roll of The Artist - Volume One" entfaltet sich die Autorin mit persönlichen Geschichten und Anekdoten vor dem Hintergrund des Lebens und der Prüfungen von Künstler*innen, die einen tiefen Eindruck auf sie gemacht haben. Das Buch webt einen weitreichenden, manchmal unangenehm ehrlichen Bericht über die Lieben und Mühen einer aufstrebenden Künstlerin zusammen.

 

Ermöglicht durch die großzügige Unterstützung der Günther-Peill-Stiftung, Düren. 

 

Kasia Fudakowski

The Roll of the Artist

Englisch

288 Seiten

97 vierfarbige Abbildungen, 10 einfarbige Holzschnitte und 3 einfarbige Fotografien

H 21 cm / B 13,5 cm

Klappenbroschur

978-3-946770-76-3

288 Seiten, Englisch, H 21 cm / B 13,5 cm, Klappenbroschur, ISBN 978-3-946770-76-3

18,00 €

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Helen Feifel

something else shapes

Lingener Kunstpreis 2020

Die Künstlerin Helen Feifel plädiert über ihr vielschichtiges Werk, bestehend aus Malerei, Keramik, Mode und Video für eine Aufhebung traditioneller Grenzen zwischen freier und angewandter Kunst. Ihr Werk charakterisiert beispielsweise Malerei auf Fotografie, Hocker und Bänke aus Keramik, Caps und mit Siebdruck gefertigte Tücher. Über Titel wie zum Beispiel „Stage“ oder „Entwurf für ein Cocktailkleid nach Issey Miyake“ wird über sich hinaus in ähnliche Bereiche wie Theater oder Mode verwiesen. Themen wie Rollenspiel, Identität, Repräsentation und Inszenierung vermitteln Kunstwerke, Modeaccessoires und Möbel. Helen Feifels künstlerisch formuliertes Bestreben in Richtung gleicher Behandlung kreativen Ausdrucks spiegelt auch die Publikation wider, denn es ist sowohl Katalog zu ihrer Ausstellung in der Kunsthalle Lingen und zur Verleihung des Lingener Kunstpreises 2020 an sie als auch eigenständig und besonders gestaltetes Künstlerbuch. Kombiniert werden Ansichten aus der Ausstellung mit Abbildungen ihrer Arbeiten Ein Text der Autorin Aline Fieker beleuchtet den interdisziplinären Ansatz der Arbeit Helen Feifels aus kunsthistorischem Blickwinkel, ergänzend dazu gibt ein Gespräch zwischen Helen Feifel und Meike Behm, der Direktorin der Lingener Kunsthalle, einen umfangreichen Einblick in das Denken der Künstlerin.  

 

Helen Feifel

something else shapes

Deutsch/Englisch

64 Seiten

32 farbige Abbildungen

H 31 cm / B 23 cm

Softcover mit Steppstichheftung

978-3-946770-79-4

64 Seiten, Deutsch/Englisch, H 31 cm / B 23 cm, Softcover, ISBN 978-3-946770-79-4

28,00 €

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Christian Aberle

Nächstes Mal komme ich zu dir in den Dreck

 

Wen lässt es schon kalt, beschimpft zu werden? - Und das auch noch im übernächtigten Zustand, auf dem Heimweg, umgeben vom Vogelgezwitscher eines idyllischen Morgens. Doch was Paul am stärksten zusetzt ist, dass ihn diese Beschimpfung auf eine äußerst kunstvolle und rätselhafte, ja geradewegs unglaubliche Weise erreicht - zudem es ist eine Botschaft mit unbekanntem Absender. Wer also hat es da auf ihn abgesehen und wer gab sich auf seiner wütenden Mission solche Mühe? Ja, ist ihm das alles wirklich widerfahren? Derweil sich das albtraumhafte Erleben als durchaus real erweist, findet Paul einen traumhaften Begleiter.

 

Doch bleibt die bohrende Frage, wer Paul Böses will und ihn dabei offenbar ziemlich genau beobachtet. Auf der Suche nach einer Antwort erwächst auch beim Leser der Eindruck, beobachtet zu werden - und zwar vom Text selbst! Ein Empfinden, welches Christian Aberle in ein Meer aus luzide vermittelten Sinneseindrücken, Farben, Formen, Tönen und Gerüchen bettet. Im intensiven Leseerlebnis wächst der Wunsch zu verstehen, was mit dem Protagonisten, als denn auch mit einem selbst geschieht.

 

Christian Aberle studierte an der Akademie der bildenden Künste in Karlsruhe, seine Arbeiten sind regelmäßig in Einzel- und Gruppenausstellungen zu sehen. Nun addiert er eine erste Erzählung zu seinem malerischen und zeichnerischen Werk, welches nicht zuletzt aufgrund von Aberles Sinn für Details geschätzt wird. Für die Illustration seiner Geschichte hat er sechs befreundete Künstler und Künstlerinnen eingeladen. Die Bilder befinden sich am Ende des Buchs, ein Großteil davon gedruckt auf speziellem Papier und in Handarbeit auf die gebundenen Seiten montiert. Eine Reminiszenz an die Ästhetik des Buchdrucks bis Mitte des 20. Jahrhunderts. Es fasziniert, die mannigfaltigen Facetten des Buchs wahrzunehmen. Ein Werk des Eintauchens, Sich-treiben-Lassens und Auftauchens und durchaus auch ein Werk der Wunder.

 

Christian Aberle

Nächstes Mal komme ich zu dir in den Dreck

Deutsch

104 Seiten

H 23 cm / B 17 cm

Hardcover mit Leinenbezug und Braille-Schrift

12 handmontierten farb. Abb., 1 Abb. s/w

mit Illustrationen von Larry P. Berger, Bernhard Deckert, Melas Eichhorn, Jonnie Mitchell, Anne Neukamp, Carmen Strzelecki und Jürgen Tetzlaff

978-3-946770-75-6

104 Seiten, Deutsch, H 23 cm / B 17 cm, Hardcover, ISBN 978-3-946770-75-6

25,00 €

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Christian Odzuck

Panopticonism

 

Das Künstlerbuch veranschaulicht den Entwurf „Panopticonism“ des Künstlers Christian Odzuck (1978, Halle/Saale) für die Ausstellung "Walking Through Walls" im Gropiusbau, Berlin. Dieser entstand auf Einladung der Kuratoren Till Fellrath und Sam Bardaouil für den Lichthof des Gropiusbaus im Zusammenhang mit dem 30-jährigen Jubiläum des Berliner Mauerfalls 2019. Die begehbare architektonische Skulptur basiert auf den Idealstadtentwürfen der Renaissance und Foucaults Theorie des Panoptikums. Odzuck führt die Besuchenden in einen Rotundenbau in welchem ein gesplittertes Kaleidoskop die Frage nach Beobachteten und Beobachtenden aufwirft und körperlich erfahrbar macht. 

 

Christian Odzuck

Panopticonism

Englisch

32 Seiten

15 Abbildungen

H 24 cm / B 17 cm

Softcover

978-3-946770-55-8

32 Seiten, Englisch, H 24 cm / B 17 cm, Softcover, ISBN 978-3-946770-55-8

18,00 €

  • 0,3 kg
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Christian Odzuck

NIENTUM

 

Wir brauchen mehr Licht! Das „Nieteum“ zelebriert erstmals den wiederentdeckten nietlebischen Mythos. Höllengestalten aus Dantes Inferno bevölkern die aufeinanderfolgenden monumentalen Räume. Es entsteht eine narrative Struktur in der altbekanntes Personal wie Kaiser und Orakel ihren Auftritt haben. Auf dem Schuttgebirge steigt Phönix aus der Asche. 

Der Künstler Christian Odzuck (1978, Halle/Saale) überführt die temporäre Installation "Nieteum" für die Ausstellung "Willkommen im Labyrinth / Welcome to the Labyrinth" im Marta Herford 2018 in Buchform. Odzuck steht für eine radikale Erweiterung des Skulpturbegriffs in Richtung architektonischer und städtebaulicher Dimensionen. Diese Haltung findet im Künstlerbuch sein grafisches Äquivalent. Weit entfernt von der konventionellen Katalogform wird die inhaltliche komplexe Installation erfahrbar gemacht und mit Beiträgen von Sabine Dusend (*1985 Neuss) und Glen Rubsamen (1957 Los Angeles) ergänzt. 

 

 

Christian Odzuck

NIETEUM

Englisch

144 Seiten

104 Abbildungen

H 24 cm / B 17 cm

Hardcover

978-3-946770-54-1

144 Seiten, Englisch, H 24 cm / B 17 cm, Hardcover, 978-3-946770-54-1

28,00 €

  • 0,5 kg
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Berit Schneidereit

tourist

 

Die Publikation präsentiert einen experimentellen Dialog zwischen der Kunst- und Medienwissenschaftlerin, Autorin und Musikerin Christina Irrgang und der Künstlerin Berit Schneidereit. Durch von beiden in gleicher Anzahl selbst notierte und im Wechsel aufgedeckte Karten nähern sie sich auf persönliche Weise dem Wesen der Fotografie: Erinnerung, Fragment, Nähe und Distanz. In 12 Abschnitten werden so verschiedene Themenfelder besprochen, die durch Assoziationen, Zitate oder situative Lyrik ein facettenreiches Gespräch über ein Medium entstehen lassen, das nach wie vor fasziniert und Fragen aufwirft.

 

Ausgangspunkt und Ort ihrer narrativen Begegnung ist die gleichnamige Ausstellung der Künstlerin im NAK Neuen Aachener Kunstverein. Der Ausstellungstitel tourist verweist auf das begierige und zugleich leichte Streben Berit Schneidereits, fremde Orte über die Fotografie visuell erfahrbar zu machen und zu erkunden. Dabei variiert die Künstlerin fotografische Techniken und Strategien, arbeitet konzeptuell mit oftmals hybriden Ergebnissen und erkundet so frei wie auch forschend die Eckpunkte des Mediums Fotografie. Das Aufeinandertreffen von analoger und digitaler Technik schafft hierbei etwas ästhetisch Neues, das gleichermaßen den Bildraum der Fotografie und ihre Oberfläche untersucht. Der vorliegende Gedankenaustausch kreist dies ein.

 

Berit Schneidereit

tourist

Deutsch / Englisch

60 Seiten

H 22 cm / B 14,5 cm

Softcover

978-3-946770-72-5 

60 Seiten, Deutsch / Englisch, H 22 cm / B 14,5 cm, Softcover, ISBN 978-3-946770-72-5

18,00 €

  • 0,5 kg
  • 3 - 5 Tage Lieferzeit1