Dieser Katalog feiert einige spektakuläre Schenkungen und Dauerleihgaben aus dem Spätwerk des Meisters. Tuschfederzeichnungen wie Stillleben für Max Pellequer oder Modell im Spiegel zeigen Matisse auf dem Zenit seiner grafischen Kunst. Unbeirrt von den Katastrophen der Zeit und seinem Krebsleiden, gelingen ihm ebenso heitere wie souveräne Werke. David Rhodes arbeitet in seinem brillanten Essay heraus, dass das Zeichnen für Matisse zu einem völlig eigenständigen Medium geworden ist. Der Künstler entwickelt seine Zeichnung aus den Modulationen des Strichs, aus dem Weiß des Papiers, vor allem aber aus seinem spontanen Denken und Empfinden. So scheint er denen, die ihn beim Zeichnen beobachten dürfen,
wie in eine Trance versunken.


Henri Matisse „Grafische Meditationen“

Bd. 14 hrsg. von Julia Friedrich,

Museum Ludwig, Köln

Mit einem Text von David Rhodes

16 x 23 cm, 16 S., 37 Farbabb. + farbigem Textteil, broschiert

ISBN 978-3-942680-23-3


9,80 EURO



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