Die lesbare Welt haben viele Künstler abgebildet. Ferdinand Kriwet hat sie beschrieben –
im doppelten Sinn des Wortes. Er hat uns in den Wald aus Zeichen geführt, von dem Charles Baudelaire gesprochen hat. Vor allem aber hat er seine eigenen Zeichen in und auf die Welt geschrieben, und zwar auf die komischste und intelligenteste Weise. Da verführen und bekennen Aufkleber, Plakate und Leuchtschriften, da strömen die Signale und schreien die Schilder. Aber Vorsicht, wer Kriwets brillant gestalteten Zeichen folgt, gerät allzu leicht aufs Glatteis. Ute Bongartz zeigt, dass seine Buttons und Signs ihren Ursprung in der Konkreten Poesie haben und trotz ihrer verblüffenden Bildsprache im Grunde Dichtung sind, visuelle Poesie.


Kriwet „Senkrechte Texte“

Bd. 13 hrsg. von Julia Friedrich,

Museum Ludwig, Köln

Mit einem Text von Ute Bongartz

16 x 23 cm, 16 S., 37 Farbabb. + farbigem Textteil, broschiert

ISBN 978-3-942680-19-6


9,80 EURO




zurück