Gerd Arntz gehörte zu den Köpfen der Kölner Progressiven und ist als einer der interessantesten politischen Künstler des Jahrhunderts neu zu entdecken. In einer Zeit, in der Foto, Film und Collage die politische Kunst beherrschten, blieb er bei der traditionellen Kunst des Holzschnitts, den er jedoch höchst unkonventionell nutzte. Äußerste Einfachheit der Form, Radikalität des Inhalts zeichnen seine Arbeiten aus, aber ihre eigentliche Brisanz liegt in der dialektischen Einheit von Form und Inhalt. Lynette Roth, die derzeit beste Kennerin der Kölner Progressiven, erläutert Entstehung, Motive und Kontext von Arntz‘ Holzschnitten.

Gerd Arntz „Holzschnitte“
hrsg. von Julia Friedrich, Museum Ludwig, Köln
Mit einem Text von Lynette Roth: „Gerd Arntz: Ausdruck in Holz“
16 x 23 cm, 16 S., 15 s/w-Abb. + farbigem Textteil, Broschur
ISBN 978-3-9807903-4-5
{Lieferbar}

6,– EURO



zurück